Dein Umfeld – wie du diese unterschätzte Ressource für dich nutzt

  • Gemeinschaft Umfeld


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Vielleicht kennst du auch diesen Spruch:

„Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen,
mit denen du am meisten Zeit verbringst.“

Wer ist das bei dir? Ist das dein Partner? Eine Freundin? Dein Arbeitskollege? Deine Chefin? Deine Familie?

Das sagt einerseits schon viel darüber aus, ob du ein Familienmensch bist oder eher ein Workaholic. Aber darum soll es jetzt nicht gehen.

Diese Menschen beeinflussen dich. Stärker, als du vielleicht glauben magst. Denn alles, was durch unsere Augen und Ohren in unseren Kopf rein kommt, wird irgendwann und irgendwie auch wieder aus dem Mund raus kommen. Das bedeutet, dass du dich den Ansichten, Lebensweisen, Einstellungen usw. der Leute anpasst, mit denen du dich umgibst, und diese dann auch von dir gibst. Einerseits, um deinem Umfeld zu gefallen, andererseits, weil das der Input ist, den du von ihm bekommst.

Bei mir war es lange so, dass ich mich viel mit Menschen umgab, die wie ich damals in einem 9-to-5-Job arbeiteten. Sie waren genauso demotiviert wie ich und wenn wir uns trafen, ging es oft um die Arbeit und was uns dabei nicht passte. Ab und zu erzählte ich auch mal, wie cool ich einige Events in der Arbeit fand oder sowas. Aber es war dann schon fast so, als müsste ich mich dafür schämen, weil nicht alles schlecht war, was ich erlebte.

In so einem Umfeld ist es total schwierig, eine Veränderung zu erreichen. Die Menschen, mit denen du zusammen bist, wollen dich bei sich behalten und werden alles tun, damit du dich nicht veränderst. Einerseits wollen sie dich nicht verlieren. Andererseits hältst du ihnen mit einer Veränderung auch immer einen Spiegel vor, der ihnen ihr eigenes Leben zeigt. Und das ist für viele Menschen schmerzhaft. Denn wenn du es schaffst, aus deiner Misere auszubrechen, dann bestünde ja die Möglichkeit, dass sie es auch schaffen. Und das wollen die meisten nicht sehen. Da ist es einfacher, dich von deinem Traum abzuhalten, indem sie dir erzählen, was alles schief laufen könnte und warum es doch keine so gute Idee ist, deinen Traum zu verwirklichen.

Wenn du dich viel mit Menschen umgibst, die ihr Leben eher negativ sehen, dann ist es leichter für dich, auch das negative in deinem Leben zu sehen. Und gleichzeitig fast unmöglich, deinen Fokus auf das positive zu lenken. Achte mal bewusst darauf, wie dein Umfeld spricht, du wirst wahrscheinlich überrascht sein, wie viele Menschen andauernd nur negatives erzählen. Als ich dieses Experiment mal durchführte, merkte ich, dass eine meiner Freundinnen ständig nur negatives von sich gab. Mit der Zeit störte es mich so sehr, dass ich mich von ihr distanzierte.

Auch das Umfeld, das du nicht um dich haben willst, z. B. ein nerviger Kollege oder ein anstrengender Chef, können dich beeinflussen mit dem, was sie sagen und wie sie die Welt sehen.

Was kannst du also tun, um dir ein neues Umfeld zu schaffen? Eines, das dich unterstützt, wachsen lässt und weiter bringt.

  1. Nimm dir einen Zettel und schreib dir gleich mal auf, welche die 5 Menschen sind, mit denen du die meiste Zeit verbringst. Das können auch Autoren von Büchern sein, wenn du viel liest oder Youtuber oder Podcaster. Es geht darum, wie viel Zeit du pro Woche dich mit den einzelnen Personen und ihren Gedanken beschäftigst. Bei mir sind das viele Leute, mit denen ich mich online beschäftige, weil ich so viel unterwegs bin und meine Freunde oft nicht um mich habe.
  2. Wo willst du hin? Überlege, was deine Ziele sind und ob dein Umfeld dich in diesem Vorhaben unterstützt. Oft musst du mit ihnen noch nicht mal darüber gesprochen haben, es reicht auch schon, dass du eine Ahnung hast, die dir sagt: „Puh, wenn ich das dem erzähle, dann hält der mich bestimmt für verrückt…“ Dann gehört diese Person wohl eher zu den Menschen, die keine Stütze für dein Vorhaben sind.
  3. Wer sind deine Vorbilder? Kennst du jemanden, der schon das macht, was du gerne machen möchtest? Dann triff dich mit ihr! Frag sie aus, wie sie dahin gekommen ist, was die Schwierigkeiten waren und wie sie sie überwunden hat. Du wirst davon unglaublich profitieren, denn einerseits wird dich das Gespräch und der Kontakt zu dieser Person unglaublich motivieren. Und andererseits bleiben dir vielleicht einige Fehler, die diese Person gemacht hat, erspart. Wenn du niemanden persönlich kennst, der für dich ein Vorbild ist, dann kannst du auch Vorbilder nehmen, die du aus dem Internet kennst. Recherchiere, ob die Person Workshops oder Vorträge hält, Blogartikel oder einen Podcast veröffentlicht oder wie du sonst mehr über die Ideen und Gedanken dieser Person herausfinden kannst (ohne sie zu stalken ;-)). Auch hier kannst du versuchen, zu erkennen, wie die Person dahin gekommen ist, wo sie jetzt ist und wo du gerne sein möchtest. Du kannst ihr auch eine Email schreiben, darüber freuen sich mehr Leute, als du vielleicht denkst.

Ich hoffe, dir damit ein paar Anregungen geben zu können, wie du dein Umfeld optimal nutzen kannst, um an dein Ziel zu kommen.

Schreib mir gerne in den Kommentaren, von welchen Menschen du dich befreien möchtest und wem du anstatt dessen mehr Zeit in deinem Leben geben willst.

Deine Daniela
Coaching Frauen

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2018-06-24T18:19:46+00:0021. März 2018|

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